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02. April 2005
Geschichte der Gemeinde



Die St. Johannis-Gemeinde Bemerode ist eine junge Gemeinde. Erst 1950 wurde sie selbstständige Kirchengemeinde, vorher gehörte sie als Kapellengemeinde zu Jakobi Kirchrode. Die Verselbständigung war bedingt durch das Wachstum des Dorfes Bemerode. Der Bau der Siedlung erfolgte in den 30-er Jahren und der Zuzug vieler Flüchtlingsfamilien nach dem Krieg. Das Dorf Wülferode ist als Kapellengemeinde angegliedert.

Inzwischen hat sich die Stadt Hannover bis hierher ausgedehnt und Anfang der 70-er Jahre erfolgte die politische Eingemeindung. Bis heute sind ständig neue Wohngebiete im Gemeindebereich entstanden: das Emslandviertel, der Spargelacker, der Gutspark, die Obstgärten, Bemerode-West, der Kronsberg und der Weitzgarten. Zusammen mit den ursprünglichen Kernen von "Alt- und Neu-Bemerode" bildet der Stadtbezirk einen bunten Teppich von Wohnquartieren.

Seit 1957 unterhält die Gemeinde eine Kindertagesstätte, deren Räumlichkeiten sich wie der Stadtbezirk selbst ständig vergrößert haben. Heute ist er für über 120 Kinder Ort der Begegnung und des gemeinsamen (Er-)Lebens.

Durch die Anmietung einer Wohnung im Spargelacker und die Arbeit einer Sozialarbeiterin versucht die Gemeinde seit 1995, einen Beitrag der Integration für die Menschen vor Ort zu bieten.

Auch die Mitgestaltung von Stadtteilfesten gemeinsam mit der Stadtbezirksrunde soll der Förderung des Zusammenhalts im Stadtteil dienen.

Mit den Nachbargemeinden Jakobi Kirchrode und St. Martin Anderten, der katholischen Gemeinde zu den Hl. Engeln und der koptischen Gemeinde Hannover besteht eine intensive ökumenische Verbundenheit, die in einer gemeinsamen "Charta oecumenica" verbindlich dokumentiert ist und gemeinsam angestrebt wird. Ökumenische Bibelwoche, Pfingstgottesdienst, Vortragsreihen und regelmäßiger Kanzeltausch sind Ausdruck dieser Zusammenarbeit.